Heute hält Dr. Leiv Eirik Voigtländer im Rahmen der Europa-Woche 2026 einen Vortrag zum Thema “Mit Kompass, Karte und Immanul Kant: Was heißt, sich im Denken zu orientieren?”.
Wie können wir angesichts von Desinformation, vermeintlich alternativen Fakten und pseudowissenschaftlicher Mythenbildung in einer Welt in Veränderung die Orientierung behalten? Inwiefern kann uns unsere Vernunft dabei sozusagen als Kompass dienen? Inwiefern sind wir auf fremde Hilfe angewiesen? Antworten auf solche Fragen finden sich beispielsweise in einem berühmten Aufsatz des Philosophen Immanuel Kant: “Was heißt: Sich im Denken orientieren?” (1786)
In diesem praktisch-diskursiv-theoretischen Crashkurs gehen wir mit Kompass, Karte und Kant einen kleinen Schritt weiter und fragen: Was heißt überhaupt, sich zu orientieren? Und welchen Wert hat unser räumliches Orientierungsvermögen für unser kritisches Denken? Taugt die Orientierungsmetapher noch für heutige Kämpfe um Emanzipation, Aufklärung und Wissenschaft?